Getreide - Helminthosporium-Blattdürre des Weizens (Helminthosporium tritici-repentis) - (DTR, HTR)
 
Fotos: Astrid und Maik Oldenburg
 
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Nebenfruchtform: Drechslera tritici-repentis (Died.) Shoemaker.
(Synonym: Helminthosporium tritici-repentis Diedicke).
Hauptfruchtform: Pyrenophora tritici-repentis (Died.) Drechsler.
Wirtspflanzen: Weizen, gelegentlich Gerste, Roggen, Quecke.
Symptome: Auf Blättern gelbbraune Flecke, die sich spindelförmig ausdehnen (ca. 1 cm) mit dunkelbraunem Zentrum, gelb gerandet. Flecke können verschmelzen. Vergilben und Absterben der Blätter.
Verwechslungsmöglichkeit: Septoria-Blattfleckenkrankheit, Braunfleckigkeit.
Übertragung: Saatgut, Ausfallgetreide, Ernterückstände, Konidien und Ascosporen windbürtig.
Befallsbegünstigende Bedingungen: Mai/Juni anhaltende Feuchtigkeitsperioden mit hohen Temperaturen.
Diagnosehinweis: Sporulation in feuchter Kammer (siehe Netzfleckenkrankheit), Konidien einzeln oder in Gruppen, gerade oder gebogen, manchmal auch gekniet, braun, bis zu 250 µm lang, Konidien gerade oder leicht gebogen, zylindrisch, apikal gerundet, Basalzelle konisch, schlangenkopfförmig (wichtigstes Merkmal!), strohfarben, 5-6 Distosepten (80-250 x 14-20 µm).
Bekämpfung: Fungizide.
Bemerkungen: Zunehmende Bedeutung, besonders auch bei Durum-Weizen, gefördert durch hohe Weizenkonzentration bzw. Monokultur, besonders bei Minimalbodenbearbeitung; Pseudothezien mit den windbürtigen Ascosporen wichtigstes Inokulum.
(Quelle: Text: "Krankheiten und Schädlinge des Getreides"; Rhone-Poulenc Agro GmbH; 2. Aufl.1995)

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  © 2006 by Astrid und Maik Oldenburg