Getreide - Fusarium - Fuß-, Blatt- und Ährenkrankheiten (Weizen)
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Fotos: Astrid Oldenburg

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Fusarien = Reihe von Arten, die an Getreide sehr vielfältige Schäden hervorrufen, u. oft auch im Erntegut gefährliche Pilzgifte (Mykotoxine) erzeugen.
Die wichtigsten sind: Fusarium nivale (= Microdochium nivale), Fusarium culmorum, Fusarium graminearum, Fusarium avenaceum.
Wirtspflanzen: Weizen, Gerste, Roggen, Hafer, Triticale
Symptome: Bereits nach dem Auflaufen Verbräunungen von Koleoptilen und Blattscheiden, manchmal auch streifig, bei schwerem Befall Absterben. Nach dem Schossen auf unteren Blattscheiden braune Flecke, später auch auf dem Halm. Meist das ganze Internodium kupferbraun mithelleren Streifen, bei feuchter Witterung rosafarbenes Myzel. Nodien verbräunt, Wurzeln dunkelbraun-violett, vermorscht. Weißährigkeit vor der Blüte.
Verwechslungsmöglichkeit: Schwarzbeinigkeit, Drechslera sorokiniana.
Übertragung: Saatgut, Ausfallgetreide, Ernterückstände.
Befallsbegünstigende Bedingungen Herbst: Anhaltende Bodentrockenheit mit hohen Temperaturen, Kulturfehler, hohe Getreidekonzentration.
Günstige Bedingungen für gefährlichen Ährenbefall bestehen bei langanhaltender Feuchtigkeit im Bestand (großtropfige Niederschläge) und Temperaturen über 18 °C.
Diagnosehinweis: Befallsstellen in feuchter Kammer nach einem Tag mit lockerem, weiß- bis rosafarbenem Myzel überzogen. Konidien reichlich, hyalin, schwach gebogen, an beiden Enden konisch verjüngt, 4- bis 6- zellig (26-50 x 4-7 µm).
Bekämpfung: Saatgutbehandlung, Fungizide.
  © 2009 by Astrid Oldenburg
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