| Fotos: Astrid und Maik Oldenburg |
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| Nebenfruchtform: Drechslera
teres (Sacc.) Shoemaker. |
| Hauptfruchtform: Pyrenophora
teres Drechsler. |
| Wirtspflanze: Gerste,
vereinzelt Weizen, Roggen. |
Symptome: Primärsymptome
(vom Saatgut ausgehend) im 2-3 Blattstadium auffallend: grüngrauer,
länglicher Fleck, dunkelbraun verfärbt mit umfangreichen
Vergilbungen (1 cm und größer), Blattspreite an Befallsstelle
abgeschnürt, vergilbt und stirbt ab. Hier Konidiesporulation,
windbürtig. Gegen Ende des Schossens auf Blättern meist
streifenförmige Flecke, hell- bis dunkelbraun mit hellerer
Musterung teilweise
(10-20 x 1-2 mm), an den Enden u-förmig. Durch Phytotoxinbildung
schnell mit Vergilbungen umgeben. Bereits geringer Bedeckungsgrad
kann zum Vergilben und Absterben der Blätter führen. Es
wird zwischen
2 Typen (Netz- und Fleck (spot) unterschieden. Manchmal auch uneinheitliche
Symptome. Befall an Blattscheiden (braune, strichförmige Nekrosen)
und unspezifisch an Spelzen und Grannen (kleine, braune Flecke)
möglich. |
| Übertragung: Saatgut,
Ausfallgetreide, oberirdische Ernterückstände,
Konidien und Askosporen windbürtig. |
| Befallsbegünstigende
Bedingungen: Perioden mit
reichlichen Niederschlägen bei 15-20°C, Sortenanfälligkeit. |
| Diagnosehinweis:
Nekrosen bleichen nicht aus,
auf Nekrosen meist nur wenige Konidien. Sporulation
in feuchter Kammer (Tageslicht, besser UV-Licht, 15-20°C)
nach 4 Tagen Konidien an dunkelen, einzelnen oder in
Gruppe (2-3), bürstenartig abstehende Konidienträger
(bis 200 µm, mit erkennbar!). Konidien subhyalin
bis strohfarben, zylindrisch, grade, 4-6 Distosepten,
Hilum deutlich ausgebildet (9-120 x 19-21 µm). |
| Bekämpfung: Fungizid,
Saatgutbeizung. |
| (Quelle: Text: "Krankheiten
und Schädlinge des Getreides"; Rhone-Poulenc
Agro GmbH; 2. Aufl.1995) |
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