| Fotos: Astrid und Maik Oldenburg |
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| Nebenfruchtform:
Rhynchosporium secalis
(Oudem.) Davis. |
| Wirtspflanze: Gerste,
Roggen. |
| Symptome: Symptome
über die ganze Vegetationsperiode auf Blättern: anfangs
durch Zellkollaps wässrige, spindelförmige, blaugrüne
Flecke (bis 2 cm), schnell beige verfärbend. Bei Gerste auffallend
breit dunkelbraun bis dunkelviolett gesäumt, bei Roggen ohne
diesen Saum, Flecke auf einem Blatt (abknicken an Befallsstellen),
Symptome auch an Blattscheiden und Öhrchen, an Spelzen und
Grannen unspezifisch (kleine helle Flecke mit rötlichem Rand).
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| Verwechslungsmöglichkeit:
bei Gerste: Ascochyta-Blattfleckenkrankheit, Manganmangel,
Herbizidschäden. |
| Übertragung: Saatgut,
auf dem Boden liegende Ernterückstände, Ausfallgerteide,
Verbreitung der Konidien mit Spritzwasser. |
| Befallsbegünstigende
Bedingungen: feuchtkühle
Witterungsperioden mit hoher Luftfeuchtigkeit (10-20°C),
Infektionen während der Blüte können
zu Verlusten über 60% führen. |
| Diagnosehinweis:
Konidien hyalin, zweizellig,
konisch, am breiteren Ende charakteristisch kurz geschnäbelt
(11-20 x 3-4 µm), werden unmittelbar nach der
Syptomausbildung gebildet. Sind keine Konidien bei Gerste
nachweisbar- dann vermutlich Mangan-Mangelsymptome (besonder
bei plötzlisch beginnenden intensiven Wuchsperioden
nach längerer kühlerer Witterung) oder Herbizidschäden
(symptomatisch nicht von Rhynchosporium-Blattflecken
zu unterscheiden). |
| Bekämpfung: Fungizide. |
| (Quelle: Text: "Krankheiten
und Schädlinge des Getreides"; Rhone-Poulenc
Agro GmbH; 2. Aufl.1995) |
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