| Fotos: Astrid und Maik Oldenburg |
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| Septoria-Blattdürre
des Weizens (engl.: speckled leaf blotch, septoria tritici blotch;
frz.: septoriose nuille) |
| Nebenfruchtform: Septoria tritici Rob.
ex Desm. |
| Hauptfruchtform:
Mycosphaerella graminicola (Fuckel) Schröter. |
| Wirtspflanzen :
Weizen. |
| Symptome:
Herbst bzw. Frühjahr bis zur Bestockung Primärsymptome
auf Blättern: anfangs blaugraue bis graugrüne, später
braungraue Flecke (6-8 mm), durch viele schwarze Punkte (Pyknidien)
gesprenkelt. Blätter vergilben schnell und vertrocknen. Zu
Schossende auf den Blättern anfangs strichförmige, blaugrüne,
später isabellfarbene Flecke (meist 1cm), von Blattnervatur
begrenzt, auch zusammenschließend mit deutlichen, reihig angeordneten,
schwarzen, punktförmigen Fruchtkörper (Pyknidien), bei
feuchter Witterung mit weißen Konidienranken. Befallene Blätter
sterben schnell ab (Blattdürre). Oft mit Septoria-Blattfleckenkrankheit
vergesellschaftet. Ährenbefall selten. |
| Verwechslungsmöglichkeiten:
natürliches Absterben der Blätter, bei gemeinsamem
Befall mit der Septoria-Blattfleckenkrankheit schwierig auseinanderzuhalten. |
| Übertragung:
Ausfallgetreide, Stoppeln, Saatgut mit befallenen Pflanzenteilen,
Verbreitung der Konidien mit Spritzwasser, Ascosporen windbürtig. |
| Befallsbegünstigende
Bedingungen: langanhaltende feuchtkühle Witterungsperioden
im Frühjahr und Sommer, feuchte Lagen, hohe Bestandesdichten,
reichliche Stickstoffgaben, Sortenanfälligkeit. |
| Diagnosehinweis:
Konidien hyalin, schmal, an der Basis abgerundet, zur Spitze leicht
konisch verjüngt, gebogen, 3-4zellig (40-70 x 1,5-2µm). |
| Bekämpfung:
Fungizide. |
| Bemerkung: Krankheit
hat zunehmende Bedeutung. |
| (Quelle: Text: "Krankheiten
und Schädlinge des Getreides"; Rhone-Poulenc Agro GmbH;
2. Aufl.1995) |
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